Die Jagd nach Mr. X per GPS

April 24, 2009 at 03:36 (Dies und Das, Gaming, Sport) (, , , , , , , , , , )

Immer mehr Deutsche versauern vor dem Bildschirm um Spiele zu zocken oder im Internet zu chatten. Um das zu ändern hat eine Gruppe aus Bremen das Spiel „FastFoot-Challenge“ entwickelt, dessen Ziel es ist, insbesondere die Jugend wieder zum Sport zu bewegen. Wie das gehen soll und wie das Spiel funktioniert? Ganz einfach! Alle, die teilnehmen wollen, müssen sich lediglich die Software vom Internet auf ihr Handy ( welches GPS-fähig sein muss ) ziehen. Anschließend geht es los. Eine beliebig große Gruppe meldet sich gemeinsam an, sodass ihre GPS-Signale auf den Handy´s der anderen Teilnehmer zu sehen sind. Dann wird einer von ihnen zum Mr. X ernannt, der wie beim Vorbild, dem Brettspiel Scotland Yard, vor dem Rest der Gruppe flieht und nicht gefunden werden darf. Wenn er sich seinen Verfolgern 25 Minuten entziehen konnte, hat er gewonnen. Sein einziger Vorteil ist, dass er die Position seiner Jäger permanent auf dem Bildschirm hat, während diese sein eigenes Signal nur alle 6 Minuten erhalten.

Das Spiel beginnt.

Das Spiel beginnt.

Die Bremer Studenten, die das Spiel erfunden haben, spielen FastFoot-Challenge nun schon seit einem Jahr regelmäßig und haben Spaß an der Sache. Man kann die Stadt als Spielraum erleben und innerhalb des Spiels mal wieder was für seine Gesundheit tun. Übrigens: FastFoot-Challenge hat dieses Jahr den „Best Real World Game“ Award in Barcelona erhalten. Gerade jetzt, wo es wärmer wird, lohnt sich das Mitmachen selbst für gestandene Couch potatoes.

Kevin

PS: Die Software zum Download finden Sie unter „FastFoot-Challenge“

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Werbung im Web: Auf Sponsorensuche

April 21, 2009 at 06:43 (Dies und Das, Kurioses, Sport) (, , , , , , )

König Fußball hat Europa fest in seiner Hand. Kein anderer Sport zieht das Interesse der Öffentlichkeit und damit der Medien so an wie Fußball. Durch den Fokus der Medien auf dem Fußball fließen in keiner anderen Sportart in Europa so viele Sponsorengelder. Alleine der FC Bayern München und der VfL Wolfsburg kassieren jährlich bis zu 20 Millionen € von ihren Hauptsponsoren T-Home und VW. Die Leidtragenden dieser Konzentration auf dem Fußball sind die übrigen Sportarten und ihre Athleten. Das ist in Deutschland so, ebenso im Rest Westeuropas. In Frankreich lief jüngst der Sponsorenvertrag des Stabhochspringers Romain Mesnil ( 32 ) aus, der den Absprung seines bisherigen Geldgebers Nike auf seiner Homepage so kommentierte: „Es waren wohl budgetäre und strategische Überlegungen ausschlaggebend. Zudem hat es sicher mit der Krise zu tun“. Davon jedoch nicht entmutigt begab er sich zunächst zuversichtlich auf die Suche nach einem neuen Sponsor, wurde jedoch rasch enttäuscht! Niemand ließ sich finden, der in eine Sportart investiert, die alle 4 Jahre bei den Olympischen Spielen Erwähnung in den Medien findet. Doch Romain Mesnil ließ sich davon nicht entmutigen und wollte sich auch weiterhin voll und ganz auf seine Sportart konzentrieren. Aber ohne Moos, ist ja bekanntlich nix los.Deswegen ließ der Franzose sich etwas einfallen, um doch noch einen Sponsor zu finden. Er schnappte sich kurzerhand sein Sportgerät und ein Kamerateam und lief nackt durch Paris.

Die ins Internet gestellten Videos wurden binnen kürzester Zeit so oft angeklickt, dass auch Mesnils Eigenwerbung rasch ins Fernsehen gelangte. Ob er damit einen neuen Sponsorenvertrag ergattert hat, kann ich ihnen leider nicht sagen, denn seine Homepage ist leider auf Französisch. Zumindestens hat sie Mesnil eine Menge Aufmerksamkeit beschert. Und falls einige attraktive Sportlerinnen in Zukunft auch keinen Sponsor finden sollten, hat Romain Mesnil ihnen eine schöne Idee geliefert.

In diesem Sinne,

Kevin

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